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Tristar einlöten. Was ist zu beachten ?

17 Beiträge0 Aufrufevor 1 Monaten
vor 1 Monaten
#1

Also ich möchte einen Tristar einlöten. Die Pads sind alle da. Auf den Pads ist eine Wölbung (Lötzinn). Alles ist sauber.Was muss ich jetzt beachten beim einlöten ?

-müssen die Pads flach sein oder müssen diese mit Lötzinn so benetzt sein das diese eine Wölbung haben ? Denn wenn ich den chip später drauf mache verrutscht der doch ja bei 2 “Halbkugeln” ?

-wieviel Flussmittel brauch ich ?

-wie kann ich die korrekte Position des Tristar sicherstellen ? Ein aufschwimmen kann ich nicht erkennen, da ich Mikroskopbedingt dieses bei dem Bauteil nicht benutzen. Ich wollte die Platine leicht ankratzen und somit vermitteln. geht das auch ?


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vor 1 Monaten
#2

Ob du das überschüssige Lötzinn mit Litze abziehst ist dir selbst überlassen. Die Menge die auf der Platine verbleibt wenn du den IC entlötest ist aber definitiv zu viel. Wenn du bereits mit der Hohlkehle überschüssiges lot entnommen hast, und somit nur eine kleine Wölbung zu erkennen ist, ist das bei diesem IC nicht problematisch, da Abstand der einzelnen lötkugeln relativ groß ist. Du wirst den IC allerdings mit der Pinzette in Position halten müssen und ihn dann mit der Heißluft kurz anpinnen (kurz erhitzen bis das flux anfängt zu blubbern).
Nimm eine geringe Menge flussmittel und benetze damit alle Pads. Nachdem der IC angepinnt ist, ergänzt du einen Tropfen und lötest ihn ein.
Ohne Mikroskop würde ich dir direkt abraten. Du musst sehen wie sich das Bauteil verhält. Alles andere ist nicht zielführend.

vor 1 Monaten
#3

Das einlöten ist eher unproblematisch.
ich mache aber vorher bleihaltiges Zinn auf den Tristar. Reball den chip also.Du solltest mit holkehle alles sauber abziehen. Auch etwas bleihaltiges Zinn auf Spitze auftragen.
Dann mit viel amtech Flux legst Chip auf.
und der schwimmt selber auf.
Vorteil an meiner Methode durch den geringen schmelzpunk von bleilot verrutscht nichts Nachteil es ist sehr umständlich wie ich es mach aber bleilot hat auch günstige Eigenschaften.
wie haste das auslösten ohne Mikroskop geschafft?

vor 1 Monaten
#4

Solche Adleraugen habe ich auch nicht das ich es ohne geschaft habe. Das Problem beim Einlöten ist nur der Arbeitsabstand. Und das ich dadurch die Heissluftpistole in einem leicht schrägen Winkel halten muss. Dadurch können aber beim einlöten Bauteile weggeblasen werden. Deswegen kauf ich mir dann ein Röhren das ich in einem bestimmten Winkel biege und vorn aufstecke…Ich hoffe das geht. So kann ich das Mikroskop auch mit der Heissluftstation nutzen.
Noch was !

Ich habe enorme Probleme beim reinigen !

Wenn ich mit Wattestäbchen reinige bleiben die Fasern hängen ! Wenn ich ein angeblich Fusselfreies tuch nehme bekomm ich trotzdem Fasern drauf ! Was kann man überhaupt nehmen ? Meine Platine verfusselt
innerhalb kürzester Zeit.
Das Problem ist, das sich diese Fasern / Fusseln zwischen die Kontakte legen können, wodurch der Tristar vielleicht nicht mehr geht ?!
Nochmal …Wie reinigt ihr und mit was ? Ich bin zu dem Schluss gekommen zu tupfen…mal nass mal trocken…Schaumstoff scheint ganz gut zu gehn.

vor 1 Monaten
#5

Pinsel für Öl Farben, isopropanol oder pcb cleaner/Kontakt Reiniger, Reinraum Tücher. Wenn du wattestäbchen benutzt, dann diese Rollen und Tupfen, nicht reiben.

vor 1 Monaten
#6

Jipieee ich alse Laie habe es tatsächlich geschaft den Tristar einzulöten…Und das Handy funktioniert sogar ! Es lädt Eine Premiere ! Habs grad mit diesem Chinadingens wo Ampere anzeigt getestet !!
Wollte das Handy verkaufen ! Aber jetzt behalte ich es als Erinnerung. Jetzt die Bleche wieder drann und alles zusammenbauen…
Muss ich bei den Blechen noch was beachten ? Bin grad so stolz auf mich :wink:

vor 1 Monaten
#7

Also ich nehme ISO oder Aceton und lidschatten pinsel von dm. Fürs grobe get auch klopapier oder taschentuch. Dann ausblasen und pinsel nehmen

vor 1 Monaten
#8

Also Klopapier, Taschentuch oder Wattestäbchen… All das enthält Fasern, die selbst beim Tupfen sich durch die scharfkantigen Bauteile lösen und hängenbleiben. Man sieht es nicht solang eine Flüssigkeit auf Der Platine ist (Isoprobanol,Flux)…Aber wenn alles trocken ist, merkt man schnell wie ungeignet das ist. Deshalb denke ich nach meiner jetzigen Erfahrung und Ratschlägen sind Pinsel und feiner Schaumstoff die beste Wahl ! Wobei der feine Staub in der Luft sich sogar sehr schnell niederschlägt, gerade wenn die Platine benetzt ist.

vor 1 Monaten
#10

Jetzt habe ich wieder ein Problem. Und zwar kann ich Ein Blech nicht einlöten.Ich brutzel die ganze Zeit nur auf der Platine herum. Aber es tut sich nichts. Meine Temperatur beträgt 380° Flugs benutze ich auch genug. Ich weiß nicht mehr was ich noch machen soll

vor 1 Monaten
#11

Ich mache das immer mit lötkolben. Schau mal ob Blech richtig liegt da gibt’s so Löcher auf Platine wo das Blech reingeht.

teilweise altes Lot entfernen .zum reinigen gibt’s auch so reinigungs stäbe Pads für z.b. Linse die bestehen aus schaumstoff also ohne fusseln

vor 1 Monaten
#12

Christian100r
Kannst du mir mal bitte die Wörter : Löcher , stäbe und für Übersetzen ?

Oder sind das nur bei mir Kryptische Zeichen ?

vor 1 Monaten
#13

Sorry Marcusracer weiß nicht was da passiert ist

Ich mache das immer mit Lötkolben. Schau mal ob Blech richtig liegt da gibt’s so Löcher Aussparungen auf der Platine .
teilweise altes Lot entfernen .zum reinigen gibt’s auch so reinigungs stäbe Pads für z.b. Linsen die bestehen aus Schaumstoff also ohne Fusseln.

vor 1 Monaten
#14

Danke Christian100r

vor 1 Monaten
#15

Ich habe das Blech jetzt mit dem Lötkolben festgelötet.

Nun habe ich mir noch mal das iPhone 5 Aus meinem anderen Thread angeschaut und den Chip noch mal runtergelötet. Das Problem beim iPhone 5 ist das das Underfill Eine Verlötung mit dem Chip unmöglich macht. Die Hitze kommt einfach nicht an die Lötstellen. Wie bekomme ich den Chip jetzt trotzdem fest? Das Underfill kann ich nicht entfernen da ich die Kontaktstellen sonst beschädige/löse. Es liegt direkt unter dem Chip Zwischen den Pads.

vor 1 Monaten
#16

Nimm den Lötkolben zum entfernen des underfills.

vor 1 Monaten
#17

Du musst vorsichtig mit bleilot viel Flux und hohkehle die Pads reinigen.
Dann löst sich schon wie bimmelt sagte das Underfill. Aber stimmt ist sau fest wird aber sehr weich durch hitze.

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