Moin,
was Du neben dem ganzen eigentlichen Equipment nicht vergessen solltest, sind eigene defekte Geräte zum Üben, Üben, Üben. Fang bloss nicht direkt an, fremde Geräte reparieren zu wollen, wenn Du noch keine Erfahrung im Microsoldering hast und die Besitzer erwarten, dass ihre Geräte danach wieder funktionieren.
Ich selber habe vor ca. 2,5 Jahren damit angefangen und im Laufe der Zeit viel Lehrgeld bezahlt, aber das zum Glück nur bei eigenen extra zum Üben erworbenen Geräten.
Auch habe ich bis vor kurzem mit einer 20 Jahre alten Weller WECP20 gearbeitet und häufig Tweezers vermisst. Nun habe ich vor kurzem erst mir auch neues Equipment von JBC gegönnt (DDE-2B mit T210 und Tweezers). Den T210 liebe ich abgöttisch und frage mich, warum ich mich solange mit der Weller gequält habe. Die Tweezers muss ich sagen, jetzt wo ich sie habe, sind zwar super, nutze ich aber doch eher seltener.
Heißluft ist mir die JBC für mein semiprofessionelles Hobby zu teuer, da habe ich eine Aoyue (die gleiche, die auch Jason von STS Telecom nutzt) und komme mit der prima zurecht.
Wichtig ist ein ordentliches Mikroskop. Ich selber habe mir damals ein Bresser Biorit ICD CS gekauft (fast 20cm Arbeitsabstand). Leider hat es keinen Zoom (ich muss bei Bedarf die Okulare tauschen) und daher würde ich mir es, wenn ich erneut die Wahl hätte, nicht mehr kaufen (obwohl ich mit der Optik echt zufrieden bin, Licht habe ich auf LED umgebaut).
Grüße,
Torsten